Eben ist etwas passiert, das im Alltag selten geworden ist:
Für einen kleinen Moment hattest du die Kontrolle darüber, wie sichtbar du bist. Du hast Rechte – auch am eigenen Bild. Und das Recht, es zu verteidigen – zur Not mit einem „F*CK OFF".
Aber wie stark ist dieses Recht eigentlich? Und wo liegen die Grenzen?
↓ Scrolle weiter für die Fakten.
Dein Recht am eigenen Bild
Jeder hat das Recht am eigenen Bild.
Was nach einem abstrakten Gesetzestitel klingt, ist ganz einfach: Du entscheidest, ob und wie dein Bildnis veröffentlicht wird.
Niemand darf Fotos oder Videos von dir ohne deine Erlaubnis verbreiten – online schon gar nicht. Das ist in § 22 des Kunsturhebergesetzes festgeschrieben und zählt zu den wichtigsten Persönlichkeitsrechten überhaupt.
Was bedeutet das konkret?
Ohne dein Okay kein Foto-Post
Auch auf Instagram, TikTok & Co. gilt: Wer Bilder von dir teilt, braucht deine Einwilligung.
Du kannst Löschung verlangen
Wenn jemand ein Bild von dir ohne Zustimmung veröffentlicht, kannst du Unterlassung und Löschung fordern – notfalls mit rechtlichen Schritten.
Es gibt Ausnahmen
etwa bei Personen des Zeitgeschehens oder wenn du nur als Beiwerk im Bild erscheinst. Aber: Heimliche Aufnahmen in Situationen, in denen du dich unbeobachtet wähnst, sind grundsätzlich problematisch.
Deepfakes
Künstliche Intelligenz kann heute Gesichter auf Fotos und Videos nahezu perfekt austauschen – sogenannte Deepfakes. Was als Technikspielerei begann, wird zunehmend zur Gefahr für persönliche Rechte und die sexuelle Selbstbestimmung.
Kurz gesagt: Ein Klick reicht, um dein Bild dauerhaft zu fixieren. Aber auch, um deine Rechte geltend zu machen. Nutze sie.
Dein Gesicht gehört dir. Setze ein Zeichen für digitale Souveränität.
Diese Anwendung verarbeitet alle Daten ausschließlich lokal auf deinem Gerät. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben, gespeichert oder an Dritte weitergegeben.
Kamera: Die Kamera deines Geräts wird genutzt, um den Filter-Effekt in Echtzeit darzustellen. Der Videostream wird nicht aufgezeichnet, nicht übertragen und nicht gespeichert. Sobald du die Anwendung schließt, ist der Stream beendet.
Aufnahmen: Es werden keine Fotos oder Videos erstellt, übertragen oder gespeichert.
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Drittanbieter: Es werden keine externen Dienste eingebunden, die Daten erheben könnten.
URBAN PRIVACY Nicole Scheller und Daniel Preuß GbR
Haferkornstraße 15
04129 Leipzig
So, how was that?
Something just happened that's rare in everyday life:
For a brief moment, you had control over how visible you are.
You have rights — including the right to your own image. And the right to defend it — if necessary with a "F*CK OFF".
But just how strong is this right? And where are the limits?
↓ Scroll down for the facts.
Your Right to Your Own Image
Everyone has the right to their own image.
Sounds like legal jargon? It's actually simple: You decide whether and how your likeness gets published.
Nobody may share photos or videos of you without your permission — and that goes doubly for online. This is enshrined in Section 22 of the German Art Copyright Act (KUG) and ranks among the most fundamental personality rights there are.
What does that mean in practice?
No post without your okay
Instagram, TikTok & Co. included: anyone sharing images of you needs your consent.
You can demand deletion
If someone publishes a photo of you without your consent, you can demand they take it down and stop — legal action included if necessary.
There are exceptions
such as for public figures or when you merely appear as background in a shot. But: covert recordings in situations where you reasonably expect privacy are fundamentally problematic.
Deepfakes
Artificial intelligence can now swap faces on photos and videos almost flawlessly — so-called deepfakes. What started as a tech gimmick is becoming an escalating threat to personal rights and sexual self-determination.
Bottom line: One click is all it takes to capture your image forever. But one click is also all it takes to assert your rights. Use them.
Your face belongs to you. Make a statement for digital sovereignty.
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Camera: Your device's camera is used solely to render the filter effect in real-time. The video stream is not recorded, transmitted, or stored. As soon as you close the application, the stream ends.
Recordings: No photos or videos are created, transmitted, or stored.
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